Eine Spätsommerwoche in Südtirol

Quelle: flickr.com/photos/earthwatcher/952608920
Quelle: flickr.com/photos/earthwatcher/952608920

Vom 19. bis 26. September 2014 geht es für eine Woche nach Südtirol. Nach einem kurzen Flug von Hamburg nach Stuttgart treffe ich dort die anderen unserer kleinen Wandergruppe, bevor es mit dem Auto weiter Richtung Süden, vorbei an Füssen und Innsbruck, sowie über den Brenner nach Lajen in Südtirol geht. 

Die 2.600-Einwohner-Gemeinde liegt am Eingang des Grödner Tals und bildet Start- und Zielpunkt unserer sechs Tages-Etappen umfassenden Tour. Unser "Basislager" ist also die am Ortsrand gelegene Pension Haus Tirol. Eine erste Nacht muss zum Akklimatisieren reichen. 

"Gröden 2000"

An den folgenden sechs Tagen werden wir das Grödner Tal einmal oberhalb der 2.000er-Grenze umrunden. Diese Tour wird an vielen Stellen als "Gröden 2000" beschrieben. 

Fünf Hütten warten darauf uns teilweise oberhalb der Baumgrenze Unterschlupf für die Nacht zu bieten, atemberaubende Ausblicke werden uns für kräftezehrende Anstiege entschädigen und wir tauchen hoffentlich ein in die Natur einer spätsommerlichen Bergwelt Südtirols. So gut es geht werde ich mit Bild und Text von dieser Tour berichten.


Auf los geht's los..!

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, aber auch die muss im Zaum gehalten werden und so entschloss ich mich zu dieser kleinen Homepage. Also schnell eine Jimdo-Webseite registriert, eines der fertigen Templates ausgewählt, ein bisschen Inhalt hier, ein bisschen Styling da und - et voilà - war diese Homepage schon fertig.

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Kleine Helferlein aus dem App-Store

Angekommen im 21.  Jahrhundert gibt es natürlich auch für das Wandern das ein oder andere Helferlein für das Smartphone. Der Appstore ist voll mit Apps zur Navigation, zum Tracken der gelaufenen Strecken, für das Wetter, zum Posten von Bildern und und und. Ich habe mir im Wesentlichen drei Apps für diese Reise auf das iPhone geladen: YR.no, Jimdo und Maps 3D.

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Deutscher Alpenverein

Seit heute bin ich stolzes Mitglied im Deutschen Alpenverein. Mit der bevorstehenden Tour macht das nun, neben den zahlreichen Ski-Urlauben auch endgültig Sinn. 

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Luis Trenker, Bergfilmikone

Wenn man in Gröden oder - wie wir - auf der Geislergruppe, der Sellagruppe, dem Langkofel, dem Schlern oder auf der Seiser Alm unterwegs ist, kommt man um einen berühmten Sohn des Tales nicht herum - Luis Trenker. Der Bergsteiger, Filmemacher, Regisseur und Schriftsteller wurde 1892 im damals österreich-ungarischen St. Ulrich in Gröden geboren. 

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Morgen geht es los - der Rucksack ist gepackt

Auf längeren Urlaubsreisen kommen schnell mal 20, 25 oder 30 Kilo Gepäck zusammen. Meist ist hier die Freigepäckgrenze der Fluglinien oder die Koffergröße der limitierende Faktor. Beim Wandern sieht es anders aus, da jedes Kilo mehr im Rucksack bei jedem Schritt mitgeschleppt werden muss. Als Maximum gilt ein Viertel des Körpergewichts, ein Zehntel als optimal. 

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Dann halt erste Klasse...

Da beginnt die Reise doch gleich mit einem Upgrade von der zweiten in die erste Klasse. Allerdings verbunden mit einem Downgrade von Flugzeug auf ICE. Der Flug der mich eigentlich von Hamburg nach Stuttgart bringen sollte wurde wegen einer kaputten Maschine ersatzlos gestrichen. 
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Hallo Stuttgart..!

Das Zwischenziel Stuttgart ist erreicht. Etwas später, aber immerhin. Jetzt heißt auf die anderen warten! Die Zugfahrt war durchaus erträglich.

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Wir sind schon auf dem Brenner

"Süden voraus, hinter Tunnels und Staus,
schon Milano in Sicht.
Kein Blick zurück auf dem Weg in das Glück,
das Italien verspricht.
Spiele am Strand, schöne Mädchen zur Hand,
Blicke, die sich versteh'n.
Himmel und Meer, Open End, Open Air,
Freunde - das woll'n wir seh'n.

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Hoila Südtirol, holla Lajen

Wir sind angekommen. Schnell noch ein Bier, fünf Stunden Schlaf und dann geht es morgen (heute) auch schon los!
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1: Von Lajen zur Regensburger Hütte

Für die drei Männer unserer Gruppe begann die erste Etappe gleich vor der Haustür unseres Basislagers im Haus Tirol, während die beiden Damen sich mit dem Bus auf nach St. Ulrich machten, um von dort mit der Seilbahn die ersten paar hundert Höhenmeter zu bewältigen. Gemeinsam ging es dann in der zweiten Tageshälfte bis zur Regensburger Hütte - unserem ersten Etappenziel.

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2: Regensburger Hütte bis Grödner Joch

Bei herrlichem Wetter starteten wir heute zu fünft in den Tag. Von der Regensburger Hütte führte uns der Dolomiten Höhenweg bergauf bis zur Mittagspause an der Puez Hütte rund um das Langental und danach über das Cirjoch wieder hinab zum Grödner Joch. Dort wartete mit dem Gasthaus Frara unser zweites Übernachtungsziel. 

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3: Vom Grödner Joch auf den Piz Boè

Mit dem dritten Tag sollte es für uns heute auf das "Dach" der Tour gehen. Nicht weit nach dem Gasthaus Frara verwandelte sich der Weg in eine Kletterpartie hinauf zur Pisciaduhütte, unserer ersten Rast. Nach einer kleinen Stärkung führten uns Bergpfade durch und Klettersteige über schroffen Fels hinauf bis auf 2.871m zur Boè-Hütte.

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4: Vom Piz Boè bis zur Langkofelhütte

Der Bergführer klatscht und der Sonntagswanderer wundert sich - So lässt sich vielleicht am besten unser heutiges Tagesvorhaben beschreiben.  Bei Minusgraden starteten wir zum Abstieg vom Piz Boè, durchquerten dabei spätsommerliche 25 Grad in den Bergwäldern hinab und wieder hinauf zum Sellajochhaus, bevor die Temperaturen im Aufstieg zur Langkofelscharte wieder bis fast auf den Gefrierpunkt sanken.  Nach einem weiteren Abstieg erreichten wir mit der Langkofelhütte unsere vorletzte Zwischenstation. Leider nur noch zu viert.

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5: Von der Langkofelhütte zum Schlernhaus

Der Abstieg von der Langkofelhütte hatte sich zur Feier des Tages in dichte Wolken und Nebelschwaden gehüllt. Fast schon mystisches Licht und Perspektiven wie aus einer anderen Welt begleiteten uns hinauf bis zur Zierser Alpe, wo wir unser wohlverdientes und mehr als nötiges Mittagessen einnahmen, bevor es dann hinauf zum Schlernhaus ging. Der Schlern empfing uns, wie uns der Langkofel verabschiedet hatte: dicht in Wolken verpackt.

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6: Vom Schlernhaus nach St. Ulrich

Heute stand mit dem Abstieg vom Schlern und der Überquerung der Seiser Alm - dem offenen Bilderbuch des Grödner Tals und unserer Tour der letzten Tage - der letzte Abschnitt an. Bei kühler Morgenluft schnürten wir ein letztes Mal die Wanderschuhe, aber das Wetter zeigte sich bald noch einmal von seiner besten Seite und so war es noch mal eine tolle Schlussetappe bis zur Seilbahn hinab nach St. Ulrich.

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Zurück nach hause

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende. Aber mit meinem Gepäck habe ich am Flugschalter jede Menge toller Erinnerungen und Eindrücke eingecheckt, die ich wieder mit ins Flachland nehmen werde. Ein Wiedersehen mit den Alpen wird es mit Sicherheit geben.

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Immer noch überwältigt

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Bilder

Ein ganzer erster Schwung an Bildern findet sich in der Galerie.

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Und als nächstes..?

Ludwig Graßler hat den Traumpfad von München nach Venedig beschrieben. Ich sag's ja nur... 

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Gipfelfreizeit.de

Tourenbeschreibung Gröden2000 (G2k)

Eine ausführliche Tourenbeschreibung findet sich auf Gipfelfreizeit.de!